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Junge Friedhofs­gärtner bewiesen ihr Können

Junge Friedhofsgärtner bewiesen ihr Können

Presse 06.07.2016

Öffentliche Prüfung in Wiesbaden-Biebrich — Arbeiten können besichtigt werden

Dass sie ihr Handwerk beherrschen, mussten zehn hessische Auszubildende der Fachsparte Friedhofsgärtner auf dem Friedhof in Wiesbaden-Biebrich beweisen. Dort fand am 06. Juli der praktische Teil ihrer Abschlussprüfung statt. Aufgabe für die Prüflinge war es, ein einstelliges Wahlgrab nach den Richtlinien des Bundes deutscher Friedhofsgärtner zu gestalten und zu bepflanzen.

Was sich im ersten Moment nach einer leichten Aufgabe anhört, ist in Wirklichkeit komplex: Die angehenden Friedhofsgärtner mussten die Gestaltung der Grabstätte unter realistischen Bedingungen genau planen und kalkulieren. Neben der Gliederung der Fläche muss vor allem auf die Größe, Form und Farbwirkung des Grabmals geachtet werden. Die Grabsteine wurden im Vorfeld von ortsansässigen Steinmetzbetrieben aufgestellt, so dass die Auszubildenden ihre Abschlussarbeiten sorgfältig planen konnten. Pflanzen, Erde und Werkzeuge wurden von den einzelnen Ausbildungsbetrieben der Prüflinge gestellt.

Junge Friedhofsgärtner bewiesen ihr Können
Junge Friedhofsgärtner bewiesen ihr Können

Bei der Auswahl der Pflanzen spielt der Wuchs, die Struktur und ob die Grabstätte in der vollen Sonne oder im Schatten liegt eine wichtige Rolle. Letztlich müssen alle Faktoren einfühlsam von den jungen Gärtnern in Einklang gebracht und sauber ausgeführt werden, so dass am Ende eine fachgerechte Grabstätte entsteht, die den örtlichen Traditionen und kulturellen Hintergründen entspricht. Benotet und bewertet wurden die Arbeiten von Vertretern des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen und der für die Ausbildung zuständigen staatlichen Stelle, dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

Die Werke der Prüflinge können nach der Prüfung besichtigt werden. Die angelegten Grabstätten bleiben bis auf weiteres als Schaugräber erhalten. Damit sorgen die Prüfungsabsolventen nicht nur für einen krönenden Abschluss ihrer Ausbildung, sondern zeigen auch das Leistungsspektrum des gesamten Berufsstandes. Der praktische Teil der friedhofsgärtnerischen Abschlussprüfung wird alljährlich vom Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen mit Unterstützung der jeweiligen Kommune auf einem hessischen Friedhof durchgeführt. In diesem Jahr beteiligen sich die Friedhofsverwaltung der Landeshauptstadt Wiesbaden und die Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH.

Neben diesem praktischen Teil zählen noch eine mündliche und schriftliche Leistungsabfrage zur Abschlussprüfung. Schwerpunkte der Ausbildung sind unter anderem Ökologie, Natur- und Umweltschutz, das Bestimmen und Beschreiben von Pflanzenarten, der fachgerechte Umgang mit der Pflanze, das Bearbeiten und die Pflege von Böden sowie das Aufteilen, Vermessen und Anlegen von Grabanlagen. Ob sie die Abschlussprüfung bestanden haben, erfahren die Auszubildenden Anfang August.

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